In Memoriam

Harald
H
arald war ein sehr engagierter Zeitgenosse, sein Leben prägte die politische wie auch die gewerkschaftliche Arbeit.

Er war mit seiner 900 Jamaha Diversion (genannt die Gummikuh) Wind- und Wetter-Biker seit über 15 Jahren. Unfallfrei konnten HaSi´s die Motorradtouren genießen.

Zusammen mit Silvia, die er 1993 zusammen mit den beiden Kindern kennen gelernt hat, hat er das Ziel einen polisch motivierten BikerInnenclub zu gründen und weiterzuführen geschafft.

1995 noch Gründungsmitglied des MC-Linkskurve Schwarzwald ist er bis zu seinem tödlichen Verkehrsunfall (unverschuldet) durchgehend als Vorstandssprecher mit Schriftführertätigkeiten gewählt worden.

Wir mussten am 01.11.02 von meinem Mann und Bikerfreund Abschied nehmen.

Karl-Heinz sagte so schön im Nachruf: "Harald ist nicht wirklich fort, sondern nur auf der anderen Seite des Weges."

Harald wir werden dich nie vergessen!
 


 


Am 02.03.2
005 ist unser Freund Richi Forro in Stuttgart an den Folgen einer Herzerkrankung gestorben. Er wurde 51 Jahre alt.

Kaum einer, der ihn bei einem Motorradtreffen sah, wäre auf die Idee gekommen, dass er erst im Alter von 45 Jahren den Motorradführerschein machte, so selbstverständlich wirkte er mit seiner XT500, die ihm über alles ging. Und typisch Richi: Kaum hatte er den Lappen, ging es auch schon auf große Tour, in die Türkei. Ein Jahr später grub er sich dann mit dem Mopped durch die Wüste von Tunesien und Libyen. Und in seinem letzten Sommer machte er gleich zweimal bei der EnduRomania mit, einer 5-Tage-Geländefahrt in Rumänien. Bei unseren gemeinsamen Ausfahrten war er natürlich auch immer gern dabei.

Motorradfahren war Richis Leidenschaft.

Dass er eine Ausnahmeerscheinung in seinem Berufsstand als Jurist im DGB Rechtsschutz war, steht außer Zweifel. Er begnügte sich nicht damit, die Rechtslage zu prüfen und Klagen einzureichen sondern stellte immer die Menschen und ihre persönliche Situation in den Vordergrund. Einen Feierabend kannte er nicht. Trotzdem war die Arbeit beileibe nicht alles für ihn.

Wer an ihn denkt, dem fallen viele Dinge ein, die einfach untrennbar zu ihm gehörten: Seine Liebe zur Musik (Bob Dylan – der Meister!!!) und modernen Kunst, die unvermeidliche Rothändle in seinen Fingern, selbst gemachte Käsespätzle, seine heisere Stimme, die immer nach einer langen Whisky-Nacht in einem irischen Pub klang, seine überschäumende Begeisterung und Lebenslust...

Vor allem aber war es sein großes Herz, dass ihn ausmachte. Ob vor Liebeskummer verzweifelt, obdach- und mittellos, drogensüchtig oder einfach nur unglücklich – Richi schenkte seine Zeit, Zuneigung und Hilfe auch Menschen, von denen andere längst abgerückt waren. Hoffnungslose Fälle gab es für ihn nicht.

Wir vermissen ihn, sein Lachen, seine Warmherzigkeit, seine Lebensfreude und sind sehr traurig über seinen Tod.